18 Regeln für das Überleben im Musikbusiness

Die Reise zum Nordpol…

Musikbusiness Musikwirtschaft 11hoch11 Vortrag Nordpol Kreativregion Musik Musiker
Foto: Bec Brown / www.unsplash.com

Neulich war ich eingeladen einen Vortrag über meine Sicht und Erfahrungen als selbständiger Musiker im Musikbusiness zu halten.

Diese Einladung war nicht nur wegen meiner sich akut einstellenden Aufgeregtheit (ohne Gitarre in der Hand und ohne zu singen vor anderen Menschen zu sprechen) ein Problem. Vor allem stellte ich mir die Fragen:

 

Was zum Henker kann ich denn schon dazu sagen?

Und wie soll ich das rüberbringen…?

 

Sich als Musiker selbständig zu machen und dann in diesem Business zu überleben...

Wie geht das? Und wie mache ich das eigentlich?



Der Weg ist das Ziel. Das reicht leider nicht

Diese Aufgabe erlebte und erlebe ich immer noch wie eine Expedition zum Nordpol: Aufregend, ungewiss und  voller Abenteuer.

Doch was braucht man eigentlich, wenn man zum Nordpol will? Man muss wohl wissen, wie man da hin kommt, muss überlegen, was man alles an Equipment braucht, wie wohl das Wetter werden könnte und ob unbekannte Meere überquert müssen.

Eventuell muss ich aber auch Fremdsprachen lernen und mich um die Finanzierung und die Reiseapotheke kümmern.

Und, und, und...

Wahrscheinlich erlebt das auch jeder Kollege und jede Kollegin anders. Deshalb kann ich ja eigentlich auch nur von mir selber sprechen und keine allgemein gültigen Regeln aufstellen. 

Obwohl ich also nur ganz persönlich von meinem Weg berichte, habe dann ganz schnell gemerkt, dass ich dabei doch so einige Regeln befolge, die ich ganz frech mal etwas allgemeiner formuliert habe. Außerdem war schnell klar, dass der Spruch von dem Weg, der das Ziel sei hier für mich nur bedingt richtig ist.. 


Die sache Mit den Regeln

Da der Vortrag auf 11 Minuten begrenzt war, entschied ich mich dazu, auf konkrete Vorgehensweisen und deren Erläuterung zu verzichten. Stattdessen habe ich versucht, grundsätzliche Muster zu erkennen. Herausgekommen ist eine Art Regelwerk, an das ich mich tatsächlich halte. 


Rechts ein Klassiker zu dem Thema Regeln. Spass muss sein. :)



Zum Nordpol gehen…meine Dokumentation

Vorgetragen habe ich bei der Veranstaltung 11hoch11 der KreativRegion komplett ohne mediale Unterstützung. Allerdings habe ich meine Ideen dazu jetzt mal schriftlich zusammengefasst.

 

Wenn du Lust hast, schau es dir an, lies es dir durch, teile es und gib mir gerne hier im Kommentar eine Rückmeldung.

Falls du hier die Präsentation nicht sehen kannst, klicke bitte hier, um direkt zur Google-Präsentation zu gelangen.

Die Präsentation als PDF zu download gibt´s hier:

Download
Nordpol-Praesentation-11hoch11.pdf
Adobe Acrobat Dokument 744.5 KB

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Kommentare: 2
  • #1

    Wolfgang Hesse (Mittwoch, 25 Februar 2015 12:13)

    Lieber Ulf Hartmann,

    als »alter Hase« (seit 1983 als Designer selbständig) hatte ja Deinen äußerst mir aus der Seele und Erfahrung sprechenden lebendigen Vortrag gehört und angeregt, diesen auch für die »Newbies« mal in nachvollziehbare Worte zu fassen. Denn das was Du mit Deiner Reise zum Nordpol beschreibst, ist authentisch, nackte Realität und gelebte Erfahrung – der beste »rote Faden« des täglichen und langjährigen Einerleis der Selbständigkeit in kreativen Berufen.

    Danke dafür und viele Grüße von Wolfgang Hesse

  • #2

    Ulf Hartmann (Donnerstag, 26 Februar 2015 15:17)

    Hallo Wolfgang,
    vielen Dank für das Kompliment und die netten Worte (auch zu meinem Vortrag)!
    Liebe Grüße, Ulf



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